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Stadtbienen verschmähen Junkfood

US-Forscher untersuchen, welchen Zucker Honigbienen in der Stadt sammeln

28. Jul 2016
Bienen bevorzugen Nektar gegenüber Zucker aus menschlichen Lebensmitteln.

Bienen in größeren Städten verzichten auf den schnell verfügbaren Zucker aus Limonadenresten oder ähnlichen übrig gebliebenen Lebensmitteln, von dem sie dort reichlich finden können. Stattdessen legen sie sogar größere Entfernungen zurück, um Blumenbeete in der Stadt aufzusuchen. Das sind die Ergebnisse einer Studie an der North Carolina State University, die im Mai im „Journal of Urban Ecology“ veröffentlicht wurde.

Während ihrer Studie untersuchten die Forscher die Kohlenstoff-Isotopenverhältnisse in Arbeiterinnen aus 39 Bienenvölkern in mittelgroßen Städten im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina. Anhand der chemischen Kohlenstoff-Signatur erkannten sie, dass industriell hergestellter Zucker kaum eine Rolle in der Ernährung der Honigbienen spielt. Unklar ist, inwieweit diese Ergebnisse auf große Metropolen wie New York übertragen werden können, wo die Bienen möglicherweise weniger Nektar spendende Blumen finden.

Die Studie der amerikanischen Forscher unterstreicht erneut, wie wichtig die Verfügbarkeit von gesunden Nahrungsquellen für Bienen ist – auch im städtischen Raum. Durch die US-Initiative Feed a Bee verfolgt Bayer das Ziel, das Nahrungsangebot für Bienen und andere Bestäuber zu verbessern. Durch die Unterstützung von etwa 200.000 Menschen und zahlreichen Partnern aus der Industrie beim „Bienenfüttern“ sind große Blühflächen entstanden, die zusätzliche Ressourcen bieten. Das verbessert die Nahrungssituation der Bienen und somit ihre Gesundheit. Die Feed a Bee Initiative läuft auch 2016 weiter.

Lesen Sie hier die Originalpublikation im Journal of Urban Ecology. Auf der Seite von Phys.org wurde der Artikel ebenfalls aufgegriffen.

Bayers US Initiative „Feed A Bee“. Erfahren Sie mehr!

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