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Pflanzenschutzmittel sind entscheidender Faktor für eine sichere und verlässliche Lebensmittelversorgung

Ein Kommentar von Brian R. Leahy, Direktor der kalifornischen Registrierungsbehörde für Schädlingsbekämpfung

29. Aug 2014
Biene auf Silphium perfoliatum

Biene auf Silphium perfoliatum

“Wir alle sind Nutznießer von  Produkten zur Schädlingsbekämpfung. Sie sind Bestandteil eines komplexen Prozesses, der erforderlich ist, um die Sicherheit von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Gesundheitsfürsorge zu gewährleisten“, sagt Brian R. Leahy in der Kommentarrubrik der kalifornischen Tageszeitung “Sacramento Bee”.

Aber ein differenzierter Dialog über Schädlingsbekämpfungspolitik sei oft schwierig, fügt er hinzu, denn „die Logik stirbt, und bisweilen dominieren dann Rhetorik und Dogma die Diskussion.“

Die Öffentlichkeit erwarte zunehmend Instant-Lösungen für komplexe Probleme, sagt Leahy weiter und warnt davor, diesen scheinbar leichten Ausweg zu wählen, denn „Instant“ und „wissenschaftliche Forschung“ seien keine guten Bettgenossen.

Hinsichtlich der besonderen regulatorischen Herausforderungen für den Schutz der Honigbiene betont Leahy, dass zwar jeden Monat neue Studien über die Bienenproblematik in den Medien auftauchten, es sich dabei aber meist um Korrelationsstudien handele. Solche Studien zeigten zwar mögliche Zusammenhänge zwischen zwei Variablen, bewiesen aber nicht, dass die eine Variable der anderen ursächlich zugrunde liege.

„Das ist nicht die Art Studie, die eine wissenschaftliche Registrierungsbehörde verwenden kann, und sie würde auch vor Gericht nicht standhalten“, so Leahy.

Stattdessen fordert er energischere wissenschaftliche Studien über Neonikotinoide sowie eine Feldstudie, die wirkliche Antworten gibt und dazu beiträgt, das Rätsel um das Verschwinden der Bienen lösen.

Lesen Sie hier den kompletten Standpunkt (in English).

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