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Hummel-Imker: (k)eine Utopie

Bauanleitung für das ideale Hummelheim gesucht

18. Mrz 2015
Hummel-Imker: (k)eine Utopie

Für die Bestäubung bestimmter Anbaukulturen sind Hummeln sehr gut geeignet. Aus diesem Grund hat das regierungseigene „Plant & Food Research“- Institut ein Projekt aufgesetzt, um die Hummelbevölkerung Neuseelands zu stärken.  Im Vergleich zu den Zehntausenden bewirtschafteten Honigbienen ist die Anzahl der Hummeln in Neuseeland gering. Die Forscher untersuchen daher im Moment, ob man Hummelvölker gründen und auf ähnliche Weise bewirtschaften kann wie Honigbienen.
 
In einem ersten Schritt untersuchen die Wissenschaftler, wo Hummeln gerne nisten. Ziel ist es, künstliche Nistkästen zu bauen, die die Bestäuber anziehen. Forschungsstipendiatin Ashleigh Weatherall von der Waikato Universität unterstützt das Forschungsprojekt im ersten Halbjahr 2015. Ihre Aufgabe ist es, die Hummelköniginnen mit Mini-Sendern auszustatten, um deren Nistpräferenzen zu ermitteln.
 
Zunächst muss sie dazu jedoch feststellen, ob die Sender das Verhalten der Hummeln verändern. Weatherall vergleicht daher aktuell das Verhalten und die Flugtätigkeit von Hummeln mit und ohne Sender. Eine Hochgeschwindigkeitskamera verfolgt zu diesem Zweck die Aktivitäten der Hummeln in einem Außenkäfig oder einer Flugkammer.
 
Das Forscherteam kann inzwischen auf erste Erfolge bei den künstlichen Nistplätzen verweisen. Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis man weiß, wie das ideale Hummelheim aussehen muss.
 
Der Artikel über Weatheralls Beitrag zu dem Hummelprojet wurde auf „Stuff“ veröffentlicht, einer Nachrichten- und Informations-Webseite, die sich auf Meldungen aus Neuseeland konzentriert.    
 
Hier geht es zur Pressemitteilung von Plant & Food Reserach über das Gesamtprojekt.

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