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Bienenexperten treffen sich zum EurBee-Kongress in Rumänien

Die aktuellen Trends in der Bienenforschung

16. Sep 2016
Der 7. EurBee-Kongress fand an der Universität für Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin in Cluj-Napoca, Rumänien statt.

Der 7. EurBee-Kongress fand an der Universität für Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin in Cluj-Napoca, Rumänien statt.

Vom 7. - 9. September fand der 7. EurBee Apidologie-Kongress in Cluj-Napoca, Rumänien statt. Teilnehmer aus über 50 Ländern besuchten die wissenschaftliche Tagung, die vom Europäischen Verband für Bienenforschung (EURBEE) an der Universität für Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin in Cluj-Napoca, in Zentrum Transylvaniens, organisiert wurde.

„Der EurBee-Kongress bietet einen guten Überblick über die aktuellen Trends in der Bienenforschung. Daher ist es immer sehr nützlich für uns, die Veranstaltung zu besuchen“ sagt Peter Trodtfeld, Bienengesundheitsexperte im Bayer Bee Care Center in Monheim, Deutschland. Das diesjährige Programm wies einen Fokus auf Ernährung, Genetik sowie Pathologie und Krankheiten der Bienen auf, "Bereiche, die wir auch im Rahmen unseres Bee Care-Programms aufgreifen“, erklärt Trodtfeld.

„Unser Healthy Hives-Themenfeld fokussiert sich etwa speziell auf Forschungsaktivitäten, die darauf abzielen, Lösungen für Schädlinge und Krankheiten zu finden, bzw. rund um das Thema gute Bienen-Völkerführung. Wir haben zum Beispiel eine laufende Kooperation mit Professor Moritz an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg, wo wir die Rolle der unterschiedlichen Genotypen und genetischen Konstitutionen der Varroa-Milbe im Zusammenhang mit Resistenz gegen synthetische Varroazide untersuchen“.

EurBee Conference Sign

Neue Wege zur Kontrolle der schädlichen Milbe Varroa destructor zu finden ist auch eines der Ziele der Healthy Hive-Aktivitäten. „Auf der EurBee hat sich ebenfalls gezeigt, dass nach wie vor ein großes Forschungsinteresse an den Auswirkungen und der Kontrolle der Varroa destructor besteht“ fährt Trodtfeld fort. Vielversprechende Ergebnisse mit dem Einsatz von verdünntem Lithiumchlorid zur Bekämpfung von Varroa-Milben-Populationen wurden etwa von Bettina Ziegelmann von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim in Stuttgart präsentiert. „Obwohl die Wirksamkeit des Produkts sehr beeindruckend erscheint, so werden noch weitere Studien durchzuführen sein, um die potentiellen Auswirkungen von Lithiumchlorid auf Bienen und Menschen zu untersuchen“, betont Peter Trodtfeld. „Unsere eigene Erfahrung hat uns gelehrt, dass es schlichtweg nicht so einfach ist, Varroazide zu entwickeln“.

Es gibt in der heutigen Welt viele Faktoren, die die Bestäubergesundheit beeinträchtigen. Gemeinsam mit führenden Experten aus aller Welt wie etwa Wissenschaftlern von der Fraunhofer Chile Research Foundation oder Professor Freitas von der Staatlichen Universität von Ceará in Brasilien arbeitet Bayer an wissenschaftlichen Projekten, um besser zu verstehen, wie bestimmte Faktoren die Bestäubergesundheit beeinflussen, und wie letztere sichergestellt werden kann.

„Konferenzen wie die EurBee sind eine ideale Gelegenheit für uns, um Verbindungen in die wissenschaftliche Gemeinschaft zu stärken und weiter auszubauen. Wir erfahren die neuesten Trends in der Wissenschaft und haben die Möglichkeit, uns mit anderen Forschern über eine Vielzahl an Themen rund um Bienengesundheit und Bestäuberforschung auszutauschen, auch über Aspekte unserer eigenen Projekte“, sagt Dr. Christian Maus, Global Pollinator Safety Manager bei Bayer CropScience. „Bienen sind ein essentieller Bestandteil nachhaltiger Landwirtschaft, und Bestäubergesundheit ist eine gemeinsame Verantwortung, der die involvierten Interessengruppen zusammen nachkommen müssen“. Das Bayer Bee Care-Programm trägt zur Verbesserung der Bienengesundheit bei, indem wir unsere Expertise teilen und gemeinsam mit Partnern an Projekten in den Bereichen Ökologie, Honigbienengesundheit und Bestäubung arbeiten.

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