Willkommen bei Bayer bee care

Bestäuber im Fokus der Fruit Logistica

Auf der Messe in Berlin ging eine Initiative im Rahmen des „Feed A Bee“-Programms für Europa an den Start

20. Feb 2017
Wir pflanzen für Sie: Auf der Fruit Logistica haben wir eine neue Initiative zur Schaffung von mehr Nahrungsangebot für Bienen vorgestellt.

Die diesjährige Fruit Logistica in Berlin bot Bayer Bee Care die ideale Gelegenheit, eine Initiative im Rahmen des „Feed A Bee“-Programms zur Unterstützung von Bestäubern zu präsentieren. Auf der Messe mit über 70.000 Besuchern aus aller Welt waren zahlreiche Unternehmen aus sämtlichen Branchen der Wertschöpfungskette für Obst- und Gemüseprodukte vertreten. Sie war die perfekte Plattform, um auf die Bedeutung der Insektenbestäubung für eine nachhaltige Landwirtschaft aufmerksam zu machen. Bienen und andere Bestäuber spielen eine maßgebliche Rolle in der Erzeugung vieler Früchte, Gemüsearten und Nüsse, die zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehören. Dafür brauchen wir gesunde Bestäuber.

Die Besucher des Bayer-Standes auf der Fruit Logistica konnten sich über Bienen und andere Bestäuber im landwirtschaftlichen Bereich informieren und uns unterstützen, den Lebensraum zu vergrößern, in dem Bienen und andere Bestäuber Nahrung finden. Was sie dafür tun mussten? Sich einfach für unseren Bee Care Newsletter anmelden. Im Gegenzug haben wir uns verpflichtet, bei einer anderen Veranstaltung, die im Laufe dieses Jahres in Deutschland stattfindet, in ihrem Namen 50 m² bestäuberfreundliche Blumen zu pflanzen.

Früchte und Gemüse

Bienen und andere Bestäuber sorgen in unterschiedlichem Maß dafür, dass wir frisches Obst, Gemüse und Nüsse auf unserem Teller haben.

Es ist in der Bienenforschung allgemein anerkannt, dass Bienen in der modernen Welt mit vielen Herausforderungen konfrontiert sind. Oft ist die Komplexität der Situation darauf zurückzuführen, dass es verschiedene Faktoren gibt, die sich einzeln oder in Kombination auf die Gesundheit von Bienen auswirken können. Bei Honigbienen zählen Krankheiten und Schädlinge zu den Hauptfaktoren, insbesondere die verheerende Varroa-Milbe, die tödliche Viren auf Honigbienen überträgt. Jedoch können auch andere Faktoren wie das Wetter sowie die angewandten Verfahren der imkerlichen Praxis sowie Landwirtschaft eine Rolle spielen.
Bei Wildbienen, die weltweit über 20.000 unterschiedliche Arten umfassen, ist der Verlust des Lebensraums für die Nahrungssuche eines der Hauptprobleme. Eine gute Ernährung ist für alle Bienenarten eine Voraussetzung, um gesund zu bleiben. Daher benötigen sie alle ein langfristig ausreichendes Angebot an nektar- und pollenreichen Pflanzen und Blüten.

Honigbienen sind „Allrounder“ und ernähren sich problemlos von Nektar und Pollen unterschiedlicher Pflanzenarten. Dagegen nutzen viele Wildbienenarten nur eine oder wenige bestimmte Pflanzenarten oder ganz wenige zu ihrer Ernährung. Wenn die Flächen, auf denen diese Pflanzen wachsen, schrumpfen oder ganz verschwinden, werden diese Arten zurückgehen oder verschwinden, fliegen sie doch meist nicht weit von ihren Brutstätten weg, so dass das Gebiet, in dem sie Nahrung suchen nicht sehr groß ist.

Aus diesem Grund haben wir im Rahmen des Bee Care Programms unsere Initiative „Feed A Bee“ ins Leben gerufen. Damit wollen wir auf den Bedarf an Lebensraum zur Nahrungssuche aufmerksam machen und jeden zur Mithilfe anregen. Möchten auch Sie Bestäubern helfen? Dann melden Sie sich einfach zu unserem alle zwei Monate erscheinenden Newsletter an und unterstützen Sie die Schaffung von Lebensraum zur Nahrungssuche für Bestäuber!

Weitere Informationen

Erfahren Sie heir mehr über unsere „Feed A Bee“-Aktivitäten in Nordamerika.

Welche Bestäuber sind für welche Kulturpflanzen wichtig? Unsere Studien zur Attraktivität von Nutzpflanzen geben Aufschluss.

Unsere Blühaktion hat auch dazu beigetragen, die Öffentlichkeit auf den Bedarf an Lebensraum für die Futtersuche aufmerksam zu machen. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Sie möchten wissen, was Sie sonst in Ihrem Garten für Bestäuber tun können? Dann schauen Sie doch einfach mal hier.

Sehen Sie ebenfalls das Video von der Fruit Logistica (in Englisch).

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