Willkommen bei Bayer bee care

Australien fürchtet die Ankunft der Varroa

Regierungsbericht über die Varroa-Problematik wurde auf Anfrage des Senats erstellt

28. Okt 2014
Bienenpuppe mit Varroa-Befall

In ihrer Berichterstattung über den Regierungsbericht schreibt die australische Herald Sun, das Ministerium für Primärindustrien habe vor potentiell verheerenden Schäden gewarnt, wenn die Varroa die Bienen dezimiere:   

  • Allein 60 Millionen Dollar Verluste drohen in Ackerkulturen wie Canola (Rapssorte), Bohnen und Erbsen, wenn die Bienen zur Bestäubung ausbleiben,
  • weitere 22 Millionen Dollar in der Luzernesaatbranche, und
  • bis zu 261 Millionen Dollar Verluste bei den Gartenbaukulturen
  • Insgesamt würde der Schaden auf bis zu 410 Millionen Dollar steigen und Arbeitsplatzverluste wären unvermeidlich, wenn Verpackungs- und Verarbeitungsanlagen schließen müssten.


Die Prognosen basieren auf Schätzungen hinsichtlich der Abhängigkeit der örtlichen Landwirtschaft von der Bestäubungsleistung der Honigbiene.

Die Varroa destructor ist 2006 auf die neuseeländische Südinsel gekommen. Dr. Katja Hogendoorn, Bienenexpertin der Universität Adelaide, erklärte, es sei sehr wahrscheinlich, dass der Schädling auch nach Süd-Australien komme, denn im internationalen Schiffsverkehr würden oft auch Bienenvölker transportiert.

„Die Wahrscheinlichkeit dass die Varroa unbeabsichtigt nach Südaustralien kommt, ist extrem hoch, denn der Rest der Welt ist infiziert, und sie kann leicht von einem Frachtschiff oder sogar durch ein Volk im Mast einer Freizeityacht einschleppt werden“, so Hogendoorn. Sie ergänzte, dass man in Neuseeland alle erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen habe, um die Verschleppung der Milbe von der Nordinsel zur Südinsel zu verhindern. Trotzdem sei man nicht in der Lage gewesen, die Ausbreitung zu stoppen.

Hier geht es zum Herald-Sun-Artikel über den Regierungsbericht

Back To Top