Gruselig, krabbelig, borstig, emsig, faszinierend oder eklig, ...

… aber sie ermöglichen uns zu leben.

Süß oder igitt? Zerstörer oder Retter? Überlebenskünstler oder zerbrechliche Feenwesen? Insekten lösen die unterschiedlichsten Assoziationen aus. Aktuell sind sie in den Schlagzeilen, weil einige Studien auf ihren Rückgang hindeuten. Bayer Bee Care beleuchtet die Zusammenhänge.

Klein sind sie, aber ihre Wirkung ist riesengroß: Sie sind die wichtigsten tierischen Bestäuber; sie verbessern die Bodenfruchtbarkeit; sie sind Müllverwerter und sorgen dafür, dass in Wald und Feld Tierkadaver und abgestorbene Vegetation abgebaut werden; sie sind Schädlingsbekämpfer und halten Mückenpopulationen in Schach; und sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für größere Tiere, darunter Säugetiere, Vögel, Fische und andere Wirbeltiere: „Ohne diese vielfältigen Dienstleistungen würde unser Ökosystem zusammenbrechen“, sagt Bayer-Forscher Dr. Sascha Eilmus. „Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten sowie Spinnen und andere verwandte Arthropoden sind für jeden Menschen auf unserem Planeten wichtig. Sie ermöglichen uns zu leben.“

Jede Spezies ist dabei auf unterschiedliche Aktivitäten spezialisiert und erbringt Dienstleistungen, die für die Menschen von großem Nutzen sind. Viele dieser Serviceleistungen werden kaum beachtet und nur selten gewürdigt; aber einige von ihnen werden dringend vermisst, wenn sie ausbleiben. Fehlt ein wichtiger Spezialist, so kann das Probleme verursachen, die buchstäblich zum Himmel stinken … wie damals, im 19. Jahrhundert, als erstmals Kamele nach Australien importiert wurden. Zu diesem Zeitpunkt gab es dort kein Insekt, das auf Kameldung spezialisiert war. Der Problemabfall blieb daher einfach liegen und mehrte sich stetig – bis schließlich ein weiterer Übersee-Import Abhilfe schaffte: nämlich der Mistkäfer.

 


Gruselig, krabbelig, borstig, emsig, faszinierend oder eklig, ...

Auf einen Blick

// Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten und andere verwandte Arthropoden leben fast überall: in der Arktis und in den Tropen, in der Wüste und in Sümpfen, Flüssen und Seen.

// Zu ihren Serviceleistungen für unser Ökosystem gehören die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit sowie die Bestäubung von Pflanzen und der Abbau organischer Abfälle. Leider gibt es aber auch eine Kehrseite: Moskitos übertragen Krankheiten wie Malaria, Zika und Dengue, während Raupen, Käfer, Motten und Heuschrecken Ernten zerstören und Hungersnöte verursachen können, wenn man sie nicht in Schach hält.

// Die Leidenschaft der Bayer-Forscher gilt allen diesen Arten. Ihre Arbeit hat daher das Ziel, sie zu schützen, wo sie harmlos sind, sie zu bekämpfen, wo sie Schaden anrichten, und sie zu fördern, wo sie den Menschen nutzen.

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