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Blüten-Paradies für Bienen

"Feed a Bee"-Initiative sichert neue Nahrungsressourcen

Honigbienenvölker brauchen eine ausgewogene Ernährung, um zu gedeihen. Doch in einigen Landschaften, die aus „Grünen Wüsten“, ausgedehnten Äckern oder großflächigen Stadtgebieten bestehen, finden die Bienen nicht genügend Blüten für eine abwechslungsreiche Ernährung. Das kann ihre Kolonien schwächen und sie anfälliger für Krankheiten machen. Das Bayer Bee Care-Programm in Nordamerika rief deshalb Organisationen und Einzelpersonen dazu auf, Bienen zu füttern und neue Nahrungsressourcen zu schaffen.


Auf einen Blick

// Die Gesundheit der Bienen hängt von ihrer Nahrungsversorgung ab.

// Blühstreifen bieten Nahrungsangebote für viele Insekten.

// Durch die Feed a Bee-Initiative wurden 50 Millionen neue Blumen ausgesät.

// Mitwirkende der Initiative stärken das Bewusstsein für Bienengesundheit in der Öffentlichkeit, indem sie Fotos ihrer Blumenwiese – unter #FeedABee – in den sozialen Netzwerken teilen.

 


Feed a bee


Etwa 70 Kilogramm Honig benötigt ein Bienenvolk als Nahrung für ein Jahr. Für jedes Kilogramm muss eine Biene etwa dreimal so viel Nektar sammeln – und dazu bis zu sechs Millionen Blüten anfliegen. Doch fehlt es einigen Landschaften an bunten, abwechslungsreichen Blühflächen. So finden die Arbeiterinnen nicht genügend Nahrungsvielfalt vor – und der Mangel an Nektar und Pollen schwächt das gesamte Volk. „Wir werden häufig gefragt, was man als Einzelner tun kann, um Bienen zu helfen“, erzählt Dr. Becky Langer, Leiterin des Bayer Bee Care-Programms in Nordamerika. „Deshalb haben wir im März 2015 die Initiative ‚Feed a Bee‘ gestartet.“ Das Ziel: In einem Jahr 50 Millionen bienenfreundliche Blumen säen und so die Ressourcen für die nützlichen Insekten aufstocken.

Jede helfende Hand war gefragt: Amerikanische Bienenfreunde konnten online kostenlos eines von tausenden Saatgutpäckchen ergattern und eine eigene Bienenweide anlegen – oder das Bayer-Team bitten, Blumenbeete für sie anzulegen. Zusätzlich haben „Feed a Bee”-Partner sich dafür engagiert, auf Firmengeländen einige Hektar Land in Lebensraum für Bestäuber umzuwandeln. Nach nur elf Wochen war das Ziel unter Beteiligung von mehr als 200.000 Einzelpersonen erreicht. „Wir waren sehr positiv von dem enormen Interesse überrascht“, resümiert Dr. Langer.

„Die Kampagne hat alle unsere Erwartungen übertroffen.“

Becky Langer

Dr Becky Langer
Leiterin des Bayer Bee Care- Programms in Nordamerika

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bienen und anderen Insekten steht jetzt auf großen Flächen blühender Lebensraum zur Verfügung, der ihnen Nahrung bietet – insgesamt 65 Millionen Wildblumen entstanden durch die Verteilung von einzelnen Saatgutpäckchen und zusätzlich 1.300 Hektar durch die Hilfe großer Partnerunternehmen.

Das Projekt zeigt: Zusammen lässt sich viel erreichen. „Blumen pflanzen wird 2016 das Hauptziel von ‚Feed a Bee‘ bleiben. Wir werden aber auch nationale Partnerschaften eingehen, um ein breites Publikum zu erreichen, die Wissensvermittlung des Projekts steigern sowie die Expertise und Ressourcen von bestehenden Partnern verbinden. Studierende der North Carolina State University werden beispielsweise für Bestäuber Feldstudien Flächen des North Carolina Department of Transportation Roadside nutzen.“

 

Feed a bee

Fazit

Durch die Unterstützung von etwa 200.000 Menschen und zahlreichen Partnern aus der Industrie beim „Bienenfüttern“ sind große Blühflächen entstanden, die zusätzliche Ressourcen bieten. Das verbessert die Nahrungssituation der Honigbienen und somit ihre Gesundheit.

Immer weiter füttern

Blumenwiesen sind nicht nur echte Hingucker, sondern bieten zugleich Nahrung für Bienen. Das US-Team verteilt bei einigen Bee Care-Events weiterhin Saatgutpäckchen.

 

 

Feed a bee Broshures

Mit der BEEFRIENDly-Kampagne soll auch in anderen Ländern wie Deutschland der Speiseplan für Bienen erweitert werden. Bienenfreunde können mit den Samentütchen eine eigene Bienenweide pflanzen, die Bestäuber und nützliche Insekten in ihren Garten lockt. Sie bietet den Tieren den ganzen Sommer über Nahrung, Nistplätze und Lebensraum.

www.feedabee.com – auf dieser Website wird gezeigt, welche Blumen besonders nahrhaft sind.

Feed a bee Website

 

Weitere Informationen
Zahlen & Fakten

1,300 hHektar Blumen wurden bereits von großen Partnerunternehmen ausgesät – eine Fläche, die etwa vier Mal so groß ist wie der Central Park in New York City.
Quelle: www.nyc-info.de/sehenswert/central-park/

Milliardenschwere Bestäuber: Etwa 75 Prozent der wichtigen Nutzpflanzen weltweit hängen zumindest teilweise von der Bestäubung durch Insekten ab. Diese Bienen tragen pro Jahr etwa 235 - 577 Milliarden US Dollar zu der globalen Wirtschaft bei – also bis zu 8 Prozent der Gesamtproduktion.
Quelle: IPBES Pollination report




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