Willkommen bei Bayer bee care

War die EU-Entscheidung gegen Neonikotinoide ein klassischer Fall von politischem Aktivismus?

Experten glauben, dass den Gesundheitsproblemen der Bienen multiple Faktoren zugrunde liegen,

16. Okt 2014
War die EU-Entscheidung gegen Neonikotinoide ein klassischer Fall von politischem Aktivismus?

War die EU-Entscheidung gegen Neonikotinoide ein klassischer Fall von politischem Aktivismus?

Im Dezember 2013 ist die Einschränkung des Neonikotinoid-Einsatzes für bestimmte Anwendungsbereiche in Europa in Kraft getreten. Doch seit diese Einschränkung verhängt wurde, bezweifeln mehr und mehr Experten, ob diese Maßnahme wirklich dazu geeignet ist, die Bienengesundheit zu verbessern.

Einer davon ist Dr. Michael Flüh, Abteilungsleiter für Chemische Stoffe, Kontaminanten und Pestizide der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz in der Europäischen Kommission. Seine Äußerungen aus dem April 2014 werfen ein bezeichnendes Licht auf die Entscheidung: „Pflanzenschutzmittel sind nur einer von mehreren Faktoren, die die Bienen beeinflussen. Andere wie beispielsweise der Klimawandel, die Biodiversität, Trachtflächen, Krankheiten und Schädlinge können allerdings nicht mit einem einfachen Rechtsakt beeinflusst werden.“

Er zieht die Schlussfolgerung, dass die jüngste Entscheidung über die Aussetzung bestimmter Anwendungsbereiche von Neonikotinoiden nicht getroffen worden sei, „weil diese eine wichtige Bedrohung für die Bienengesundheit darstellen, sondern weil sie der einzige Faktor waren, den die EU-Kommission schnell regulieren konnte.“

War die EU-Entscheidung ein klassischer Fall von voreiligem politischem Aktivismus? Mehr über die Zweifel, die an zahlreichen Fronten geäußert werden, finden Sie im zweiten Artikel unserer Serie BEEINFOrmed.
 
Alle Artikel der Reihe BEEINFOrmed finden Sie auf der Bee Care-Website in der Sektion „Publikationen“.

Back To Top