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Neue Neonikotinoid-Studie zeigt “geringes Risiko für Honigbienen”

Studie der Universitäten Guelph und Dalhousie, Canada

28. Nov 2014
Honigbiene auf einer Rapsblüte

Die großangelegte Feldstudie wurde 2012 durchgeführt – die Ergebnisse wurden im Oktober 2014 veröffentlicht. Ziel des Feldversuches war es festzustellen, ob der Kontakt mit Ölraps (Canola), der aus Clothianidin-gebeiztem Saatgut erzeugt wurde, negative Auswirkungen auf die Honigbiene hat.

 

Die Bienenvölker wurden dazu während der Rapsblüte in Canola-Felder platziert. Die eine Hälfte nahm dabei ihre Nahrung von Rapspflanzen aus Clothianidin-gebeiztem Saatgut auf, eine Kontrollgruppe befand sich in einem Feld aus unbehandeltem Saatgut. Danach wurden die Bienenvölker in ein Bienenhaus verlegt, in dessen Umgebung es keine Anbaukulturen aus Neonikotinoid-gebeiztem Saatgut gab.

 

Während der gesamten Sommer- und Herbstmonate wurden systematisch  Gewichtszunahme, Honigproduktion, Krankheiten, Bienenverluste, die Anzahl der adulten Population und die Menge der versiegelten Brut erfasst. Außerdem wurden regelmäßig Proben entnommen, um festzustellen, ob Honig, Bienenwachs, Pollen oder Nektar Clothianidin-Rückstände aufweisen.

 

Auch beim Überwinterungserfolg keine signifikanten Unterschiede

 

Das Ergebnis: Die Kolonien waren während des Kontaktzeitraumes und danach robust, und es wurde an den Messpunkten keine Auswirkungen des Kontakts mit Canola aus Clothianidin-gebeiztem Saatgut ermittelt.

 

Auch beim Überwinterungserfolg gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Populationen der behandelten und der Kontrollfelder. Die Winterverluste waren in etwa identisch mit denen, die die Imker in Ontario und Kanada für den Winter 2012/13 gemeldet hatten.

Unsere Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass Canola, das aus Clothianidin-gebeiztem Saatgut erzeugt wurde, ein geringes Risiko für Honigbienen darstellt“, so lautet das Fazit der Studienautoren.   

 

Lesen sie die kompletten Ergebnisse der Studie

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