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Krankheiten der Honigbiene bedrohen Wildhummeln

Neuer Bericht beleuchtet die artenübergreifende Übertragung von Pathogenen

06. Mrz 2014
Krankheiten der Honigbiene bedrohen Wildhummeln

Krankheiten der Honigbiene bedrohen Wildhummeln

Der Handel mit Honigbienen hat globale Bedeutung, denn sie werden sowohl für die landwirtschaftliche Bestäubung als auch zur Erzeugung von Bienenprodukten vertrieben. Und weltweit teilen sich diese Honigbienen ihre Trachtflächen mit Wildbestäubern.

Faktoren wie diese fördern die Übertragung von Krankheitserregern durch bewirtschaftete Honigbienenkolonien auf Wildbestäuber – so lautet das Fazit eines Berichtes der Royal Holloway University, der kürzlich im renommierten Magazin Nature veröffentlicht wurde. (Vol. 506, 20. Februar 2014)

Domestizierte Bienen werden durch diesen artenübergreifenden Pathogen-Spillover weltweit zu einer potenziellen Bedrohung für Wildbestäuber, erläutert der Bericht. Im schlimmsten Fall könne die Übertragung von Infektionskrankheiten sogar zur Ausrottung ganzer Wildpopulationen führen – insbesondere wenn sie bereits geschwächt sind.

Der vorliegende Bericht fordert daher die verstärkte Bekämpfung von Pathogenen wie dem Flügeldeformationsvirus (DWV) und Nosema ceranae in bewirtschafteten Honigbienenpopulationen.

Die Studien für den Bericht wurden von mehreren europäischen Instituten unter der Leitung der Royal Holloway University in London durchgeführt.

Mehr Informationen finden Sie hier (in Englisch).

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