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Deutsche WildtierStiftung informiert:

Wie überwintern Wildbienen?

22. Dez 2015
Deutsche WildtierStiftung informiert:

Wollen Sie Wildbienen helfen, möglichst sicher zu überwintern? Dann lassen Sie Kompost- oder Reisighaufen, Totholz, abgestorbene Pflanzenstängel oder Maulwurfshügel im Garten stehen.

Im Spätherbst geht die Saison der alleinlebenden Wildbienen zu Ende. Dann sterben auch die letzten Weibchen. Für den Nachwuchs der Einzelgängerinnen aber ist gesorgt. In hohlen Pflanzenstängeln, selbstgegrabenen Gängen in der Erde oder in Totholz haben die Wildbienen ihre Brutzellen angelegt. Hier überwintert die nächste Generation, gut versorgt mit Nektar und Pollen. 

Bei den Hummeln, die auch zu den Wildbienen gehören, ist es etwas anders. Die neuen Jungköniginnen, die vom Hummelvolk herangezogen wurden, haben sich bis zum Herbst ein Fettpolster angefressen und suchen sich dann einen guten Platz im Erdboden zum Überwintern. Sie verkriechen sich auch gern unter dicken Baumwurzeln, in windgeschützten Mauerritzen und Moospolstern. Ideal sind Überwinterungsquartiere mit nordwestlicher Ausrichtung. Die geringe Sonneneinstrahlung sorgt dafür, dass die jungen Hummeln nicht zu früh aus dem Erdloch krabbeln. 


Trotz aller Vorsorge: Nur 25 bis 30 Prozent der solitären Wildbienen und nur eine von zehn Hummelköniginnen überleben den Winter. Zu den Ursachen gehören Witterungseinflüsse, Temperaturwechsel und Überschwemmungen.

Die Presseinformation der „Deutsche Wildtier Stiftung“ wurde vom Informationsdienst Wissenschaft veröffentlicht: https://idw-online.de/de/news637611

Weitere Information der Stiftung über Wildbienen finden Sie hier.

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